Über Speisekarten-Index.de
Deutschlands unabhängiges redaktionelles Verbraucherportal für Speisekarten, Nährwerttabellen und Gastronomie-Preise. Wir schaffen Markttransparenz im Systemgastronomie-Sektor mit verifizierten Preisdaten, Allergenkennzeichnungen und Inflationsanalysen.
Unsere Mission: Preistransparenz für Verbraucher in Deutschland
In den vergangenen Jahren haben veränderte Mehrwertsteuersätze, steigende Energiekosten und volatile Rohstoffpreise zu einer beispiellosen Preisdynamik in der deutschen Gastronomie geführt. Während traditionelle Speisekarten im Lokal oft nur schwer vorab einsehbar sind und Lieferplattformen undurchsichtige Aufschläge verlangen, fehlte bislang ein neutraler, flächendeckender Referenzindex für Verbraucher.
Speisekarten-Index.de schließt diese Lücke. Wir dokumentieren, vergleichen und analysieren Speisekarten von Fast-Food-Ketten, Burger-Restaurants, Bäckereien, Pizza-Ketten und Kaffeehäusern. Unser Ziel ist es, Gästen vor dem Restaurantbesuch verlässliche Preis- und Nährwertklarheit zu bieten – ohne versteckte Kosten und ohne Marketing-Beschönigungen.
Die vier Säulen unserer redaktionellen Qualität
Strikte redaktionelle Unabhängigkeit (§ 23 MarkenG)
Wir stehen in keiner geschäftlichen Verflechtung oder gesellschaftsrechtlichen Verbindung zu den aufgeführten Gastronomiekonzernen. Es gibt keine bezahlten Menü-Platzierungen, keine Bevorzugung bestimmter Marken und keinen Verkaufsdruck. Sämtliche Nennungen erfolgen rein redaktionell zur Information der Allgemeinheit.
Preisangabenverordnung (PAngV-Konformität)
In Deutschland gilt der Grundsatz der Preisklarheit. Alle in unserem Verzeichnis angegebenen Preise sind ausnahmslos Brutto-Endverbraucherpreise inklusive der gesetzlichen deutschen Mehrwertsteuer (19 % Regelsteuersatz bzw. 7 % Mitnahmepreis je nach steuerlicher Gesetzeslage). Es gibt keine versteckten Servicepauschalen.
EU-Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV)
Transparenz betrifft nicht nur das Portemonnaie, sondern auch die Gesundheit. Zu jedem gelisteten Gericht erfassen wir die 14 Hauptallergene nach LMIV (z. B. Gluten, Laktose, Erdnüsse), Makronährwerte (Kalorien, Protein, Fett, Kohlenhydrate) sowie verifizierte Diätkennzeichnungen für vegane, vegetarische und halal-konforme Ernährung.
Historische Preistrends & Reallohn-Indizes
Mit unserem Dönerpreis-Index, dem Fast-Food-Arbeitszeit-Index und der Preisgeschichte seit dem Jahr 2000 setzen wir aktuelle Preise in den volkswirtschaftlichen Kontext: Wie viele Arbeitsminuten zum Mindestlohn kostet heute ein Sparmenü im Vergleich zu 2010 oder 2002 (DM-Umstellung)?
Unser 3-Stufen-Verifikationsprozess
So stellen wir sicher, dass die Menüdaten und Preise auf Speisekarten-Index.de stets der Realität an der Restaurantkasse entsprechen.
Primärdatenerfassung
Erfassung der offiziellen Bundes-Kataloge, Nährwerttabellen und Preisempfehlungen (UVP) der Franchise-Zentralen für den deutschen Markt.
Vor-Ort-Stichproben
Regelmäßige Vor-Ort-Preiserhebungen in deutschen Großstädten (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt) zum Abgleich von In-Store-Preisen mit Lieferdiensten.
Community & Re-Check
Prüfung eingehender Nutzer-Meldungen mit Kassenbelegfotos innerhalb von 24 Stunden sowie quartalsweise Überprüfung des gesamten Datenbestands.
Transparenz bei Preisspannen: Warum Preise vor Ort variieren können
In der deutschen Gastronomielandschaft gibt es bei vielen Systemketten keinen gesetzlich einheitlichen Festpreis. Dies hat zwei wesentliche rechtliche und wirtschaftliche Gründe:
- Kartellrechtliche Preisfreiheit der Franchise-Partner: Franchise-Zentralen geben unverbindliche Preisempfehlungen (UVP) heraus. Einzelne selbstständige Restaurantbetreiber können ihre Verkaufspreise an lokale Mietkosten und Personallöhne anpassen.
- Sonderstandorte mit erhöhtem Aufschlag: Filialen an Hauptbahnhöfen (DB), Flughäfen, Einkaufszentren sowie Raststätten an Bundesautobahnen verlangen aufgrund extremer Konzessions- und Betriebskosten häufig Aufschläge zwischen 10 % und 30 % gegenüber herkömmlichen Straßenfilialen.
- Lieferdienst-Aufschläge: Bestellungen über Plattformen wie Lieferando, Wolt oder Uber Eats beinhalten häufig Plattform-Margen von 15 % bis 35 % im Vergleich zu den Preisen am Tresen oder im Drive-thru.
Speisekarten-Index.de weist typische Kernpreise sowie Sonderaufschläge separat aus, damit Verbraucher nicht von unerwarteten Mehrkosten überrascht werden.
Finanzierung & Werbliche Neutralität
Um unsere vollständige redaktionelle Unabhängigkeit zu bewahren, verzichten wir bewusst auf Kooperationen, Sponsoring oder bezahlte Advertorials von Gastronomieunternehmen. Unser Portal finanziert sich ausschließlich durch transparente, programmatische Werbeanzeigen (z. B. Google AdSense). Werbeanzeigen haben zu keinem Zeitpunkt Einfluss auf unsere Bewertungen, Preisvergleiche oder journalistischen Veröffentlichungen.
Häufige Fragen zu unserer Datenmethodik
Wie oft werden die Speisekarten und Preise aktualisiert?
Wir führen fortlaufende quartalsweise Re-Validierungen aller 150+ Ketten durch. Sobald bundesweite Preiserhöhungen (beispielsweise zum Jahreswechsel oder bei Saisonkarten) bekannt werden, aktualisiert unsere Datenredaktion die betroffenen Positionen innerhalb weniger Werktage.
Was passiert, wenn ein Preis in meiner Stadt nicht stimmt?
Aufgrund lokaler Preisfreiheiten können minimale Abweichungen vorkommen. Wenn Sie eine signifikante Preisänderung entdecken, freuen wir uns über eine kurze Meldung über unsere Kontaktseite – am besten mit Angabe der Filiale und einem Foto des Kassenbons.
Können Restaurantbetreiber ihre Speisekarte bei Ihnen einreichen?
Ja. Inhaber, Geschäftsführer und Franchise-Nehmer können offizielle Menüs und Nährwertdatenblätter zur Aufnahme oder Korrektur einreichen. Die Aufnahme erfolgt nach redaktioneller Prüfung kostenfrei im Sinne des öffentlichen Informationsinteresses.
Haben Sie Fragen oder möchten Sie Daten einreichen?
Unsere Datenredaktion steht Ihnen für Korrekturhinweise, neue Ketten-Vorschläge und Presseanfragen jederzeit zur Verfügung.